Für Landwirte



Sie können mithelfen, den Lebensraum der Wiesenbrüter zu verbessern, indem Sie im Projektgebiet ...

  • Wiesen später, kleinteiliger und "insektenschonend" mit Messerbalken mähen, weniger düngen, Brachstreifen belassen, Streifen früher mähen, nutzen Sie die Programme des Vertragsnaturschutzes (VNP) und des Kulturlandschafstprogrammes (KULAP)
  • eine extensive Beweidung durchführen,
  • temporär oder dauerhaft Maßnahmen zur Wasserrückhaltung in den Gräben und die Anlagen von Mulden zulassen,
  • eine Zäunung um die Brutplätze erlauben oder
  • Äcker in Wiesen umwandeln.
 
Messerbalkenmahd im Wiesmet

Erstellt von "Landwirtschaft im Seenland"

 

„Das Bayerische Vertragsnaturschutzprogramm - so funktioniert's"

Erarbeitet von der Regierung von Niederbayern, Höhere Naturschutzbehörde mit finanzieller Unterstützung durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz


Sie können mithelfen, den Bruterfolg der Wiesenbrüter zu erhöhen, indem Sie im Projektgebiet ...

  • der Anlage von Furten als Barrieren zur Verminderung von Störungen in den Brutgebieten zustimmen,
  • in den Hauptbrutgebieten zum Schutz der Gelege eine Zäunung um die Brutstandorte zulassen oder
  • in Abstimmung mit den Gebietsbetreuern die Schnittzeitpunkte auf Ihren Flächen zeitlich an das Brutgeschehen anpassen.

 Weideflächen oder „Seigen“ bringen wieder Strukturen und Wasser in die Flächen
Weideflächen oder „Seigen“ bringen wieder Strukturen und Wasser in die Flächen


 

... und Sie können mithelfen, indem Sie sich beteiligen (!):

 

  1. Diskutieren Sie mit bei den im Januar 2022 beginnenden Arbeitskreisen zum "Konzept zur Entwicklung nachhaltiger extensiver Landnutzungsformen":
    • Arbeitskreis 1: „Beweidung und Vermarktung der Erzeugnisse“ 
    • Arbeitskreis 2: „Verwertung des Schnittguts aus der extensiven Nutzung"
    • Arbeitskreis 3: „Vermarktung, Inwertsetzung der ökologischen Leistungen" 

  2. Nutzen Sie die Fördermöglichkeiten der Agrarumweltprogramme! Wir unterstützen Sie dabei.

  3. Geben Sie uns Hinweise und Anregungen, wie die Agrarumweltprogramme verbessert werden könnten, z.B. flexiblere Schnittzeitpunkte, Förderung von Grünfutternutzung, bessere Förderung von Frühmahd- und Brachstreifen oder Förderung von Schnitt zu Schnitt hinsichtlich der Lage wechselnden, ungemähten Streifen?

  4. Unterstützen Sie uns als „Ortssprecher“ bei der Planung und Umsetzung. Wie im Wiesmet wollen wir auch in anderen Bereichen des Altmühltals das bewährte System und die kooperative Zusammenarbeit von Landwirtschaft und Naturschutz fortführen und ausdehnen.

  5. Wenden Sie sich bei Aufgabe der Pacht oder Bewirtschaftung an uns. Wir suchen Tausch-, Pacht- oder Ankaufflächen und unterstützen Sie bei der Suche nach naturverträglich wirtschaftenden Pächtern.

  6. Nutzen Sie, wenn das Projekt in die Umsetzung geht, voraussichtlich ab 2023, auch die Fördermöglichkeiten von „chance.natur“!
 
Wenn Sie Interesse, Fragen, weitere Anregungen oder Ideen haben, dann wenden Sie sich an uns.

Wir wollen, dass die naturverträgliche Landnutzung wirtschaftlich gestärkt und wertgeschätzt wird. Auf Dauer reicht eine reine Förderung durch Naturschutzprogramme nicht aus. Wir wollen kooperativ mit Ihnen zusammenarbeiten und die Interessen der Landwirtschaft mit den Interessen des Naturschutzes in Einklang bringen. 

Bitte unterstützen Sie das Projekt!